Land Art

Land Art heißt: Aus Naturmaterialien werden in der Natur Kunstwerke geschaffen, die sich selbst überlassen bleiben. Kunst schaffen, indem man bewusst etwas Vergängliches in die Natur baut.

Diesen Monat ging es raus in die Natur – zum nahe gelegenen Reitelbauerwald. Im Wald angelangt, tappte bald die Hälfte von uns mit verbundenen Augen neben einem sehenden Schüler her. Unsere erste Aufgabe lautete: Jeder wird von seinem Partner blind herumgeführt – Sprechen ist verboten. Es war beeindruckend, wie sehr sich die Wahrnehmung ändert, wenn man nichts sieht und sich stumm durch die Gegend lotsen lässt. Anschließend verteilten wir uns auf dem Gelände und gestalteten mithilfe des im Wald vorhandenen Naturmaterials unsere Werke. Nach ungefähr 45 Minuten traf sich die Gruppe und die einzelnen Kunstwerke wurden bei einem gemeinsamen Rundgang betrachtet: Von gelegten Bildern am Boden bis hin zu groß angelegten Häusern war alles zu sehen.

Wahlkurs Naturforscher, Dr. Stefanie Beier