Abschlussgottesdienste mit Spurensuche
Abschlussgottesdienste mit Spurensuche



Wie beruhigend, wenn man weiß, dass in allen Lebenssituationen jemand da ist, der einem Kraft und Zuversicht gibt, um die Steine auf dem Weg beiseitezuräumen und somit alle Krisen zu meistern! Schön wär´s, mag der eine oder andere denken - doch wir müssen der Reihe nach erzählen!

Unsere Abschlussgottesdienste für die Klassen 5-7 begaben sich mit dem bekannten Gedicht „Spuren im Sand“ von Margret Fishback Powers auf Spurensuche, eingeleitet durch einen lustigen Sketch, in dem ein „zertifizierter Spurenleser“ sein Können zum Besten gab. Die Mensa des MMG war dazu nicht nur mit Blumen, sondern mit über hundert Fußspuren an Boden, z.T. Wänden und Fenstern geschmückt. Die Religionslehrkräfte Frau Hamann, Frau Kern-Kühbeck und Frau Putz, unterstützt von den Musikerinnen Frau Gorzawski und Frau Schwarz mit dem Kammerchor und verschiedenen Solisten, nahmen die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Entdeckungsreise.

Unser Leben hinterlässt Spuren, nicht nur auf unserem Planeten, sondern im Leben unsrer Familie, Freunde, Klassenkameraden, das wir mitprägen. Jeder von uns ist wichtig als guter Freund und Weggefährte – eine große Verantwortung und tolle Möglichkeit! 

Auch im eigenen Leben kann man sich auf Spurensuche begeben: Kleine und große Erfahrungen und Begegnungen können als Spuren von Gottes Liebe, Beistand und Führung neu gesehen werden. Dies deckt sich mit der Zusage Jesu in seinen Abschiedsworten im Matthäusevangelium (Mt 28,20): „Ich bin bei euch alle Tage, bis ans Ende der Welt.“ 

Auf Gott zu vertrauen braucht Mut. Wenn wir zurzeit in die Welt schauen, gerät man angesichts der Entwicklungen in Europa mit dem Ukrainekrieg und dem Rechtsruck, der Energiekrise und dem fahrtaufnehmenden Klimawandel stark ins Zweifeln, ob wir nicht doch mit diesen Problemen alleingelassen sind. Halt und Zuversicht, Optimismus und Kraft schafft hier das Schriftwort und die Botschaft des Gedichts, dass neben der eigenen Lebensspur im Sand immer auch die zweite, mitgehende Spur Gottes davon Zeuge ist, eben nicht allein zu sein. Und sogar wissen zu dürfen, dass dies besonders in Nöten und Schwierigkeiten gilt: „Ich liebe dich, mein Kind, und werde dich nie allein lassen (…). Da, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, allen Eltern, allen Kolleginnen und Kollegen schöne Ferien, und die Erfahrung des Getragen-, Gestärkt- und Begleitet-Seins. Und wir hoffen, dass solche Gottesdienste in Zukunft wieder für alle Jahrgänge möglich sein werden. 

Caroline Rögner und Astrid Hamann 


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