Unglücklicher dritter Platz für MMG-Handballer
Am Donnerstag fuhr die Jungenmannschaft der WK IV (2013 -16) zum niederbayerischen Bezirksfinale nach Landshut. Nach der Gruppenauslosung mussten sie dann sofort wie so oft gegen das Maristen-Gymnasium aus Furth antreten. Nach einem etwas holprigen Start übernahmen sie das Kommando und zogen kontinuierlich davon. Auch fleißiges Wechseln brachten den 14:7 Sieg nicht mehr in Gefahr. Somit war auch klar, dass das zweite Gruppenspiel gegen das Tassilo-Gymnasium Simbach den Finaleinzug entscheiden würde. Die Mannschaft des MMG übernahm gleich das Ruder und lag zu Beginn der Partie vorne. Allerdings gelang es den zwei stärksten Simbachern zunehmend, sich durchzusetzen. Über eine längere Zeit war die Partie dann immer wieder ausgeglichen bevor das MMG 90 Sekunden vor Schluss erstmals beim 10:12 mit zwei Toren zurücklag. Sie konnten in der nun gespielten offenen Manndeckung den Ball erobern, ließen diese Chance aber ungenutzt. Eine zweite Balleroberung führte dann zum 11:12. Und wenige Sekunden vor Schluss eroberten sie erneut den Ball, spielten die Wurfchance trotz des Zeitdrucks gut heraus, vergaben aber die sich bietende Ausgleichsmöglichkeit. Letztendlich war es genau dieses eine Tor das zum Finaleinzug fehlte. Im kleinen Finale um Platz Drei trafen sie dann auf das Gabelsberger-Gymnasium aus Mainburg. Schnell setzten sich die Vilsbiburger ab und konnten somit die knapp bemessene Spielzeit von 2x 10 Minuten nutzen, um jedem Spieler entsprechende Spielanteile zu geben. Am Spielende hatten sich die MMGler mit einem ungefährdeten 12:8 Erfolg die Bronzemedaille gesichert. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung ragten Obinna Igbokwe und Leopold Lermer ein klein wenig heraus. Aber auch Simon Schorr, Maciej Szymkowiak, Ferdinand Zollner, Milan Schmittat und Vinzenz Hertle trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Die wahrscheinlich ausgeglichenste Teamleistung des Turniers wurde durch Elias Schmid, Michael Schäffler, Josef Wimmer und Valentin Ostner abgerundet. Mannschaft und Schule können wirklich stolz darauf sein wie sie sich präsentiert haben.
Lars-Jens Lehmann, Jan. 26